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Lebensrettung plausibel erklärt

Heide. Im Rahmen der nationalen Woche der Wiederbelebung haben Schulklassen, Besucher und Mitarbeiter im Westküstenklinikum (WKK) Heide gelernt, Notfallmaßnahmen umzusetzen. In einem Workshop wurden die einfachen Regeln „prüfen, rufen, drücken“ an Patientensimulatoren geübt und den Schülern die Angst davor genommen, im Notfall etwas falsch zu machen. Im Rahmen der Kampagne „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ konnten so im WKK weitere 100 potentielle Lebensretter ausgebildet werden.

Ein besonderes Erlebnis für zwei Schulklassen war die Möglichkeit, sich den Hubschrauber der Northern HeliCopter GmbH einmal aus der Nähe anzuschauen. „Wir sind wegen eines Einsatzes mit dem Hubschrauber direkt beim WKK gelandet. Nach der Versorgung des Patienten hat eine Schulklasse die Gelegenheit genutzt, und sich unseren Hubschrauber angeguckt“, erklärt Sönke Dorn, Stationsleiter der Offshore-Luftrettungsstation in St. Peter-Ording, wo der Helikopter stationiert ist. Die Schüler der 8. Klasse der Meldorfer Gelehrtenschule waren begeistert.

Parallel dazu hat das Team des Northern HeliCopter GmbH ein Training zur Schwerverletztenversorgung im Schockraum des Westküstenklinikums unterstützt. Dort wird die strukturierte Untersuchung und Versorgung schwerverletzter Patienten durch ein interdisziplinäres Team von Spezialisten regelmäßig in einem Simulationstraining geübt. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Kommunikation innerhalb des Behandler-Teams. „Informationsverluste und Missverständnisse bei der Übergabe von Notfallpatienten durch den Rettungsdienst können wir durch solche gemeinsamen Übungen verhindern“ erklärt Oberarzt Thomas Oliver Zugck, der nach einem rotierenden System auch als Notarzt den Offshore-Rettungshubschrauber der Northern HeliCopter GmbH besetzt.

Foto: Die Jugendlichen nutzten die seltene Chance für ein Foto mit den Offshore-Luftrettern. Foto: NHC